Boxwelt
Interessiert am Boxen? Möchten Sie besser werden? Entdecken Sie diese legendäre Welt und unsere besten Tipps, um anzufangen oder Ihre Technik zu verbessern!
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Männersduelle gab es bereits in der sumerischen Zivilisation (4. Jahrhundert v. Chr.), wo Spuren von Kämpfen gefunden wurden, die ausschließlich mit den Fäusten ausgetragen wurden. Diese Kämpfe wurden „Pugilaten“ genannt, ein Begriff, der von den griechischen Wörtern „pygme“ und „pygmakhia“ stammt und einfach „Kampf mit den Fäusten“ bedeutet. Diese Praxis war insbesondere bei den antiken Olympischen Spielen in der Kategorie Kampfsportarten präsent. Das Pugilat blieb fast 800 Jahre lang die Nationalsportart des antiken Griechenlands.
Boxen ohne Boxhandschuhe?
Die ersten Regeln des Pugilats unterschieden sich erheblich von denen des modernen Boxens:
- Keine Boxhandschuhe
- Kein abgegrenzter Raum
- Keine Gewichtsklassen
- Nur Schläge auf den Kopf erlaubt
Boxhandschuhe erschienen später in Griechenland, wo die Pugilisten „l’imanate“ verwendeten, einen langen Streifen aus flexiblem Leder, der um die Finger gewickelt wurde und bis zum Unterarm reichte. Damals trug man keine Boxshorts oder sonstige Ausrüstung, um diesen Kampfsport auszuüben!
Welche verschiedenen Boxarten gibt es?
Obwohl das Ziel eines Boxkampfes oft dasselbe bleibt, gibt es verschiedene Arten und die Regeln können variieren. Mach deinen Boxsack bereit, wir machen eine Runde durch die verschiedenen Boxstile!
Englisches Boxen, das beliebteste?
Die am meisten praktizierte Boxform ist das Englische Boxen, das direkt vom Pugilat abgeleitet ist. Es wurde im 18. Jahrhundert von Jack Broughton entwickelt, der als Erster die Regeln formulierte, die diesen Sport heute regulieren.
- Anzahl der Runden: 3
- Dauer der Runden: 3 Minuten
- Erlaubte Schläge: Faust
- Ziel: den Gegner K.O. schlagen oder die meisten Punkte erzielen
- Ausrüstung: Boxhandschuhe, Boxshorts, Kopfschutz, Boxschuhe
Wenn Kraft und Power dich in diesem Sport am meisten anziehen, ist Englisches Boxen genau das Richtige für dich! Es ist auch eine gute Methode, um Stress abzubauen.
Französisches Savate-Boxen: anders als Englisches Boxen?
Das französische Savate-Boxen wurzelt in der Tradition des französischen Fechtens. Besonderheit ist, dass sowohl Füße als auch Hände im Kampf eingesetzt werden. Das sorgt für eine größere Vielfalt an Kombinationen.
- Anzahl der Runden: 3
- Dauer der Runden: 3 Minuten
- Erlaubte Schläge: Faust (immer oberhalb der Taille) und Fuß (immer unterhalb der Taille)
- Ziel: den Gegner K.O. schlagen oder die meisten Punkte erzielen
- Ausrüstung: Boxhandschuhe, Boxshorts, Kopfschutz, Boxschuhe
Das Savate kennt zwei Wettkampfarten:
- Kämpfe, bei denen das Prinzip dem des Englischen Boxens ähnelt
- Assaut, bei dem nur Technik zählt und Kraft verboten ist
Wenn du nach einer ästhetischen, fast künstlerischen Sportart suchst, scheint das französische Savate-Boxen die beste Wahl zu sein. Es basiert vor allem auf Technik und der Ausführung von Bewegungen. Diese Eigenschaft macht die Disziplin etwas komplexer als andere. Dennoch ist es eine ausgezeichnete Methode, die meisten Muskelgruppen zu trainieren und so eine schöne Figur zu bekommen.
Muay Thai, die kraftvollste Boxsportart?
Muay Thai, oder Thaiboxen, ursprünglich im 16. Jahrhundert für thailändische Soldaten entwickelt, gilt oft als die spektakulärste Boxsportart.
- Anzahl der Runden: 5
- Dauer der Runden: 3 Minuten
- Erlaubte Schläge: Faust, Ellbogen, Knie und Fuß
- Ziel: den Gegner K.O. schlagen oder die meisten Punkte erzielen
- Ausrüstung: Boxhandschuhe, Boxshorts, Kopfschutz
Die 10-Sekunden-Regel zum Aufstehen, die auch im Englischen Boxen gilt, ist auch im Thaiboxen vorhanden. Der Sieg wird hier ebenfalls nach Punkten anhand bestimmter Kriterien bestimmt:
- Technik
- Kraft
- Verteidigung
- Angriff
Muay Thai ist die kompletteste und dynamischste Boxform, da sie die meisten möglichen Schläge erlaubt. Durch das Training lernst du alle Techniken, die es in der Boxwelt gibt!
Kickboxen, die hybride Boxsportart?
Ursprünglich aus Japan und den USA stammend, entwickelte sich Kickboxen Mitte des 20. Jahrhunderts und ist somit viel jünger als seine Vorgänger.
- Anzahl der Runden: zwischen 3 und 5
- Dauer der Runden: zwischen 2 und 3 Minuten
- Erlaubte Schläge: Faust, Fuß und manchmal Knie und Ellbogen (japanisches Kickboxen)
- Ziel: den Gegner K.O. schlagen oder die meisten Punkte erzielen
- Ausrüstung: Boxhandschuhe, Boxshorts, Kopfschutz
Kickboxen ist die beste Methode, um deine Ausdauer zu trainieren und dein Cardio zu stärken. Es sorgt auch für einen strafferen Körper.
Boxausrüstung: was ist notwendig?
Obwohl es verschiedene Boxarten gibt, ist die Ausrüstung für alle mehr oder weniger gleich.
Boxhandschuhe
Unverzichtbar für das Boxtraining. Sie schützen die Hände des Trägers, aber auch das Gesicht des Gegners!
Boxshorts
Notwendig, um sich geschmeidig und leicht zu bewegen, ein Must-have, das einen kämpferischen Stil verleiht! Bonus: Wie bei Judogürteln können sie mit Stickereien verziert werden.
Boxschuhe
Ihr Design ist optimiert, um Schläge im Ring auszuführen. Leicht und schmal ermöglichen sie geschmeidiges Schlagen und Seilspringen wie ein echter Profi!
Boxbandagen
Boxbandagen schützen die kleinen, empfindlichen Knochen von Handgelenk und Hand, die beim Training und Kampf stark belastet werden. Es wird dringend empfohlen, bei dieser sicheren und günstigen Ausrüstung nicht zu sparen!
Boxsack
Ein unverzichtbares Hilfsmittel zum Schlagtraining, der Boxsack ist der beste Verbündete, wenn kein Gegner zum Aufwärmen da ist oder wenn du deine Schläge perfektionieren möchtest!
Es gibt auch noch die Mundschützer, die Schienbeinschoner und die Schutzhelme, um verschiedene Körperteile zu schützen. Anfänger wählen oft ein Boxset, das die wesentlichen Elemente für die Ausübung der beliebtesten Kampfsportart der Welt enthält! Viel Spaß beim Aufwärmen euch allen!